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70 Wildwarnreflektoren für die K69 von Meerdorf über Rüper bis Wense

Marco Schmidt (Mitte), Vertreter der Öffentlichen in Wendeburg, übergibt 70 Wildwarnreflektoren für die K69 zwischen Meerdorf, Rüper und Wense, die Jagdpächter Markus Kobbe (links) und Maurice Debus
Marco Schmidt (Mitte), Vertreter der Öffentlichen in Wendeburg, übergibt 70 Wildwarnreflektoren für die K69 zwischen Meerdorf, Rüper und Wense, die Jagdpächter Markus Kobbe (links) und Maurice Debus

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig hat 70 Wildwarnreflektoren gespendet, die aktuell an der K69 auf dem Abschnitt von Meerdorf über Rüper bis Wense montiert werden. Die Ortschaften gehören zur Gemeinde Wendeburg. Marco Schmidt, Vertriebspartner der Öffentlichen in Wendeburg, hat die Reflektoren an Markus Kobbe und Maurice Debus, Jagdpächter des Gemeinschaftsjagdbezirks Rüper, übergeben.

 

Laut Maurice Debus ist der Abschnitt der K69 zwischen Meerdorf und Wense ein Unfallschwerpunkt mit mehreren Wildkollisionen pro Jahr.

Besonders gefährlich, so Markus Kobbe, sei unter anderem die Zeit rund um die Zeitumstellungen im Frühjahr und Herbst, da sich das Wild dem Verkehrsverhalten anpasst und die stärker befahrenen Stoßzeiten meidet. Rehwild schließt sich im Winter zu Gruppen, so genannten Sprüngen, zusammen, um in dieser Jahreszeit besser zu überleben. Diese lösen sich im Frühjahr wieder auf. In dieser Zeit überqueren die Tiere auch vermehrt die Straßen. Grundsätzlich ist jedoch immer mit Wild zu rechnen. Es ist daher besonders wichtig vorausschauend zu fahren, um die Tiere sowie natürlich sich selbst so gut wie möglich zu schützen, rät Markus Kobbe. 

Die blauen Reflektoren können Rehe in vielen Situationen vor Fahrzeugen warnen und sie aufschrecken, die Unfallgefahr aber nicht vollständig beseitigen. „Die Unterstützung der Öffentlichen ist für uns superhilfreich und hoffentlich werden wir in Zukunft gemeinsam einige Unfälle mit den Reflektoren verhindern können. Bitte fahren Sie trotzdem vorsichtig und rechnen Sie jederzeit damit, dass Wildtiere plötzlich auftauchen können.“

Wildunfälle sind im Geschäftsgebiet der Öffentlichen Versicherung Braunschweig weiterhin ein wichtiges Thema. Im Jahr 2025 hat der regionale Versicherer 1.383 Wildunfälle mit einer Summe von insgesamt 5,2 Millionen Euro reguliert. Im Verlauf des aktuellen Jahres haben die Kundinnen und Kunden der Öffentlichen bereits 476 Wildunfälle gemeldet. Die Unterstützung der Jägerschaften und Verkehrswachten zur Erhöhung der Sicherheit auf den Straßen vor Ort stehen für die Öffentliche weiterhin im Fokus.

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