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Nach acht Jahren wieder Volksfest in Woltwiesche

Ein besonderes Jahr für die Woltwiescher Dorfgemeinschaft.
Ein besonderes Jahr für die Woltwiescher Dorfgemeinschaft.

Für die Woltwiescher Dorfgemeinschaft ist 2026 ein besonderes Jahr: Erstmals seit 2018 wird wieder ein Volksfest in der früheren, traditionellen Form durchgeführt. Möglich macht dies vor allem viel ehrenamtliches Engagement.

Eine Arbeitsgruppe aus engagierten Woltwiescherinnen und Woltwieschern hat sich zusammengefunden und in den vergangenen Monaten die Organisation des Festes übernommen. 

Ortsbürgermeister Sven Anders und seine Stellvertreterin Yvonne Stiller eröffneten gemeinsam das Schießen auf die Schützenscheiben. Unter den Augen des Vorstandes des Schützenvereins Woltwiesche gaben beide die ersten Schüsse ab und eröffneten damit offiziell das diesjährige Scheibenschießen.

Dass nun erstmals seit 2018 wieder ein Volksfest in dieser Form stattfindet, bedeutet allerdings keineswegs, dass das Feiern und die Schützentradition in Woltwiesche in den vergangenen Jahren geruht hätten. In den Jahren dazwischen hatte der Schützenverein Woltwiesche regelmäßig ein eigenes Schützenfest rund um das Schützenhaus organisiert und damit dafür gesorgt, dass die Tradition des gemeinsamen Feierns im Ort erhalten blieb.

In diesem Jahr wird nun wieder an die frühere Form des Woltwiescher Volksfestes angeknüpft. Dass dies nach acht Jahren gelingt, ist keine Selbstverständlichkeit. Für die Organisation hat sich eine eigene Arbeitsgruppe gebildet, deren Mitglieder zahlreiche Aufgaben übernommen haben. Von den ersten Überlegungen über die Abstimmung des Programms bis hin zu den vielen organisatorischen Details rund um das Fest waren zahlreiche Stunden ehrenamtlicher Arbeit notwendig.

Das Engagement zeigt, dass der Wunsch nach einem gemeinsamen Volksfest im Dorf weiterhin groß ist. Dabei geht es nicht nur um ein Festwochenende, sondern auch darum, Traditionen zu erhalten und Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenzubringen.

Eine dieser Traditionen ist das Schießen auf die Schützenscheiben. Nach der offiziellen Eröffnung durch Sven Anders und Yvonne Stiller waren die Woltwiescher Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, zu den bekannten Schießzeiten ins Schützenhaus zu kommen und selbst ihr Können unter Beweis zu stellen.

Der Schützenverein übernimmt dabei eine wichtige Rolle. Er stellt nicht nur die Räumlichkeiten und den Schießstand zur Verfügung, sondern sorgt mit seinen ehrenamtlich Aktiven auch für die Durchführung und Betreuung des Schießens. Damit leistet der Verein einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Volksfestes und knüpft gleichzeitig an sein Engagement der vergangenen Jahre an, in denen das eigene Schützenfest am Schützenhaus ein fester Bestandteil des Woltwiescher Veranstaltungskalenders war.

Auch außerhalb des Schützenhauses wurde sichtbar, dass sich Woltwiesche auf das besondere Fest eingestellt hatte. Gemeinsam mit Bernd Rakisch, dem 2. Vorsitzenden des Schützenvereins Woltwiesche, hisste Ortsbürgermeister Sven Anders die große blau-gelbe Woltwiescher Fahne am Schützenhaus.

Die Fahne mit dem Woltwiescher Ortswappen ist dabei ein weithin sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit dem Ort. Gleichzeitig waren alle Woltwiescherinnen und Woltwiescher, die selbst eine solche Fahne besitzen, dazu aufgerufen, diese während der Volksfestzeit an ihren Häusern und Grundstücken aufzuhängen.

So sollte auch im Ortsbild sichtbar werden, was hinter dem Volksfest steht: ein ganzes Dorf, das gemeinsam feiert. Wenn die blau-gelben Woltwiescher Fahnen an den Häusern wehen, wird deutlich, dass das Volksfest nicht allein auf dem Festplatz stattfindet, sondern von der gesamten Dorfgemeinschaft getragen wird.

Gerade die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt dabei, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für das Dorfleben ist. Der Schützenverein hielt mit seinen Schützenfesten die Tradition aufrecht. 

Nun haben sich zusätzlich Bürgerinnen und Bürger in einer Arbeitsgruppe zusammengefunden, um das Volksfest in seiner früheren Form wieder möglich zu machen. Vereine, Ehrenamtliche und viele weitere helfende Hände tragen gemeinsam dazu bei, dass solche Veranstaltungen auch heute noch durchgeführt werden können.

Mit dem Anschießen und dem Hissen der Woltwiescher Fahne wurden zwei der traditionellen Bestandteile bereits im Vorfeld des Volksfestes gepflegt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Rückkehr des Volksfestes nicht bei null beginnt. Vielmehr baut sie auf dem Engagement der vergangenen Jahre auf und führt verschiedene Woltwiescher Traditionen wieder zusammen.

So steht das Volksfest 2026 nicht nur für die Rückkehr einer Veranstaltung, die zuletzt 2018 in dieser Form stattgefunden hat. 
Es steht vor allem für eine Dorfgemeinschaft, die ihre Traditionen bewahrt, weiterentwickelt und gemeinsam mit Leben füllt.

Sven Anders

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