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Sie bringen Hohenhameln zum Blühen

Wilhelm Hilker, Rainer Buchmann, Claus Bendorf und Horst Fette begutachten die blühenden Wildrosenbüsche.
Wilhelm Hilker, Rainer Buchmann, Claus Bendorf und Horst Fette begutachten die blühenden Wildrosenbüsche.

Mehr als 30 ehrenamtliche Helfer der Arbeitsgemeinschaft für Natur und Umwelt Hohenhameln (Natur AG) sind jedes Jahr im Herbst, Frühling und Sommer tatkräftig im Einsatz, um in der Ortschaft Hohenhameln und drum herum Bäume und Büsche zu pflanzen oder Blumenzwiebeln zu setzen, die regelmäßig fachmännisch gepflegt und beschnitten werden und nach Bedarf auch bewässert werden. 

Im Frühling haben die überwiegend von Rentnern gesetzten Osterglocken und Tulpen an vielen Wegrändern geblüht. Danach erblühten die über 200 Obstbäume in und um die Ortschaft. Im Moment sind es die vielen Rosen und Wildrosenbüsche. Am östlichen Ortseingang der Bundesstraße 494 aus Richtung Stedum-Bekum kommend blühen im Bereich des Aldi-Marktes auf einer Länge von 200 Metern zurzeit viele große Wildrosenbüsche. Diese hatte die Gemeinde Hohenhameln mal als kleine Büsche bei einer NDR-Aktion gewonnen.

Im Laufe der Jahre waren diese aber gewaltig gewachsen und sahen zum Teil schon etwas unansehnlich aus. Deshalb hatten Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft im Rahmen einer Pflegemaßnahme Hand angelegt und die Büsche zurückgeschnitten. Das ist den Wildrosen jedenfalls gut bekommen, blühen jetzt in voller Pracht und sind für alle Dorfbewohner und Nutzer des Weges eine Augenweide.

Darüber freuen sich besonders Claus Bendorf, Rainer Buchmann, Horst Fette und Wilhelm Hilker von der Natur-AG bei einer Begutachtung am Fuß- und Radweg zum Einkaufszentrum vor dem Grundstück des Aldi-Marktes. Dieser Weg war früher mal die Eisenbahnstrecke Peine nach Hildesheim, die im Volksmund „Peiner Blitz- und Bogenbahn“ genannt wurde. Im weiteren Verlauf der alten Bahnstrecke haben die Ehrenamtlichen im Laufe der Jahre viele Büsche und Bäume gepflanzt. Das gilt auch im Bereich einiger Feldwege in freier Natur, wo inzwischen in Abstimmung mit den Landwirten zahlreiche Obstbäume und Ebereschen stehen.

Text und Foto: Hans-Theo Wiechens 

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